Sposa · 10. August 2026 · 4 Min. Lesezeit
Boho, A-Linie, Prinzessin oder Meerjungfrau: Welcher Brautkleid-Stil passt zu dir?
Die vier grossen Silhouetten im Vergleich – welche Figur sie betonen, zu welcher Hochzeit sie passen und was du bei der Anprobe beachten solltest.

Bei der ersten Anprobe hören wir oft denselben Satz: «Ich weiss gar nicht, was mir steht.» Das ist normal – die meisten Frauen tragen genau einmal im Leben ein Brautkleid. Deshalb hier ein ehrlicher Überblick über die vier Silhouetten, die unsere Kollektion von Oksana Mukha und Ariamo prägen.
A-Linie: die Diplomatin
Die A-Linie ist oben anliegend und fällt ab der Taille in einem sanften «A» nach unten. Sie steht fast jeder Figur, weil sie die Taille betont und Hüften ausgleicht. Sie ist die richtige Wahl, wenn du dich nicht entscheiden kannst – oder wenn deine Hochzeit an mehreren Orten stattfindet (Kirche, Apéro im Garten, Tanz im Saal) und das Kleid alles mitmachen soll.
Prinzessin: der grosse Auftritt
Enge Corsage, weiter Tüllrock, oft mit Glitzer oder Stickerei: Das Prinzessinnenkleid ist die Silhouette für Bräute, die den Moment zelebrieren wollen. Es macht die Taille optisch am schmalsten von allen Stilen. Achte bei der Anprobe auf das Gewicht des Rocks und darauf, ob du damit sitzen, tanzen und ins Auto steigen kannst – ein guter Reifrock hilft.
Boho: die Leichtigkeit
Fliessende Stoffe, Spitze, offene Rücken, oft mit langen transparenten Ärmeln oder einem Beinschlitz. Boho-Kleider sind bequem, leicht und wirken auf Fotos im Freien wunderbar natürlich. Sie passen zu Scheunenhochzeiten, Strand, Berg und Garten. Wer eine sehr formelle Kirchentrauung plant, kombiniert Boho gerne mit einem abnehmbaren Ärmel oder einer Stola.
Meerjungfrau: die Silhouette
Eng bis zum Knie, dann weit ausgestellt. Die Meerjungfrau (und ihre etwas weichere Schwester, der «Fit and Flare») betont Kurven und ist die Wahl für Bräute, die ihre Figur zeigen möchten. Wichtig: Probier das Sitzen und das Treppensteigen. Ein gut geschnittenes Modell erlaubt beides – ein schlecht geschnittenes nicht.
Drei Tipps für die Anprobe
- Komm mit offenen Augen. Viele Bräute gehen mit einem festen Bild und verlassen den Showroom mit einem ganz anderen Kleid. Probier mindestens einen Stil, den du eigentlich ausgeschlossen hattest.
- Weniger Begleitung ist mehr. Zwei bis drei Menschen, deren Meinung dir wirklich wichtig ist. Bei sieben Meinungen gewinnt selten deine eigene.
- Denk an die Zeit. Designerkleider haben vier bis sechs Monate Lieferzeit, dazu kommen Anpassungen. Beginne acht bis zwölf Monate vor der Hochzeit.
Rebecca nimmt sich für jede Anprobe zwei Stunden Zeit – ohne Nebengeräusche, der Showroom gehört dir. Hier Termin anfragen.
Von CARUSO
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